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Gasflamme

Fossile Heizungen


Fossile Heizsysteme wie Öl- und Gasheizungen gehören seit Jahrzehnten zu den am weitesten verbreiteten Heizmethoden. Sie nutzen fossile Brennstoffe, um Wärme zu erzeugen, und sind für ihre Zuverlässigkeit und Heizleistung bekannt. Allerdings stehen sie zunehmend in der Kritik, da sie CO₂-Emissionen verursachen und langfristig nicht nachhaltig sind.

Die gesetzlichen Anforderungen für Heizungen mit fossilen Brennstoffen (Öl oder Gas) und CO₂-Abgaben steigen, was die Betriebskosten erhöht. Weiter sind wir für die Versorgung mit Heizöl und Erdgas auf ausländische Lieferanten und Lieferketten angewiesen, egal ob per Überseetanker oder Leitungsnetz. Diese sind aufgrund politischer und kriegerischer Aktivitäten nicht immer zuverlässig und beeinflussen die Preise stark und können kaum vorhergesehen werden (Ukrainekrieg, Krieg im nahen Osten, Zölle usw.). 


Die kostengünstigste Variante

Ölheizung

Vorteile:

  • auch für große Gebäude geeignet
  • Unabhängigkeit vom Gasnetz
  • Bewährte Technik mit hoher Betriebssicherheit

Nachteile:

  • Hohe CO₂-Emissionen und Umweltbelastung
  • Schwankende und oft steigende Ölpreise
  • Zusätzliche Kosten für Tank und regelmäßige Wartung
  • Zunehmende gesetzliche Einschränkungen und keine Förderung
  • Abhängigkeit vom Ausland
Die effizienteste unter den Wärmepumpen

Gasheizung

Vorteile:

  • Geringerer CO₂-Ausstoß im Vergleich zu Öl
  • Kompakte Bauweise, kein Tank erforderlich
  • Relativ niedrige Anschaffungskosten
  • Bewährte Technik

Nachteile:

  • Abhängigkeit vom Gasnetz und internationalen Märkten. Gasnetze werden bis 2040 schrittweise abgeschaltet.
  • Je weniger Gebäude am Gasnetz angeschlossen sind, um so höher werden die Grundgebühren für die verbleibenden Anschlüsse, denn die Kosten für den Unterhalt des Netzes bleiben gleich. 
  • Preissteigerungen und Unsicherheiten bei der Versorgung
  • Fossiler Brennstoff, daher nicht klimaneutral
  • Zukünftige Einschränkungen durch Klimaschutzgesetze
  • CO2-Ausstoss und daher auch CO2-Kosten
Die Wärme aus der Erde

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Vorteile:

  • besserer Gesamtwirkungsgrad durch gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung als reine Öl- oder Gasheizung
  • Reduzierung der Energiekosten bei kontinuierlichem Betrieb
  • Förderfähig durch verschiedene Programme

Nachteile:

  • Wirtschaftlich nur bei dauerhaft hohem Wärmebedarf
  • Regelmäßige Wartung notwendig
  • Emissionen und CO2-Abgaben abhängig vom eingesetzten Brennstoff (z. B. Erdgas)
Brennstoffzelle

Brennstoffzelle

Vorteile:

  • Sehr hohe elektrische Effizienz
  • Geräuscharm und wartungsarm
  • Geringe CO₂-Emissionen, besonders bei Einsatz von grünem Wasserstoff

Nachteile:

  • Höhere Anschaffungskosten
  • Abhängigkeit von Wasserstoff- oder Erdgasversorgung
  • Noch nicht flächendeckend etabliert

Da aktuell in Deutschland noch nicht ausreichend grüner Wasserstoff zur Verfügung steht, werden die aktuell verfügbaren Brennstoffzellen mittels einem Reformationsprozess mit Erdgas betrieben.